Finanzstabilität
Eine Begrenzung kann dazu beitragen, große Abflüsse von Bankeinlagen in Zentralbankgeld zu vermeiden.
Eine endgültige, allgemein geltende Haltegrenze für einen späteren digitalen Euro sollte nicht als bereits beschlossen dargestellt werden. Die konkrete Ausgestaltung hängt vom Rechtsrahmen und weiteren Entscheidungen ab.
Eine Haltegrenze würde festlegen, wie viel digitalen Euro eine Person maximal halten kann. Das ist etwas anderes als ein tägliches Zahlungslimit.
Eine Begrenzung kann dazu beitragen, große Abflüsse von Bankeinlagen in Zentralbankgeld zu vermeiden.
Der digitale Euro ist als Zahlungsmittel konzipiert und nicht als verzinste Sparanlage.
Solange die Gesetzgebung und technischen Regeln nicht abgeschlossen sind, sollte kein konkreter Betrag als sicherer Endwert dargestellt werden.
Ein endgültiger Betrag ist weiterhin nicht festgelegt. Die EZB hat auf Wunsch der Gesetzgeber Szenarien mit hypothetischen Haltegrenzen von 500 bis 3.000 Euro analysiert. Diese Werte sind keine beschlossene Haltegrenze.
Auch Zahlungen oberhalb der späteren Haltegrenze sollen über ein verknüpftes Geschäftsbankkonto möglich sein: fehlende Beträge könnten automatisch nachgeladen und Überschüsse automatisch zurückübertragen werden.
Für die spätere Nutzung können Mechanismen relevant werden, die Guthaben oberhalb einer Grenze automatisch mit einem verknüpften Geschäftsbankkonto ausgleichen. Welche Regeln am Ende gelten, ist noch Gegenstand der Ausgestaltung.
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